

Ob dein Kind dieses Jahr in die Schule kommt, entscheidet der Stichtag – und der ist Ländersache. Die Regel dahinter ist überall gleich: Wer bis zum Stichtag sechs Jahre alt geworden ist, wird zum neuen Schuljahr schulpflichtig.
Stichtag 30. Juni: Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein
Stichtag 1. Juli: Hamburg, Hessen
Stichtag 1. August: Thüringen
Stichtag 31. August: Rheinland-Pfalz
Stichtag 30. September: Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
Wird dein Kind erst nach dem Stichtag sechs, kannst du es als sogenanntes Kann-Kind auf Antrag trotzdem einschulen lassen. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung. Umgekehrt ist auch eine Zurückstellung um ein Jahr möglich. Den genauen Termin und den Ablauf erfährst du beim Elternabend und im Schreiben der Schule.
Für rund 700.000 Kinder in ganz Deutschland hieß es nach den letzten Sommerferien Lesen und Schreiben lernen. Nicht nur das Kind, auch Ihr als Eltern erwartet freudig den Tag, der das Leben grundlegend verändert. Der Ablauf kann je nach Land und Region variieren, aber hier ist ein allgemeiner Überblick über den typischen Ablauf einer Einschulung:
1. Begrüßung und Festlichkeiten: Die Einschulung beginnt oft mit einer feierlichen Begrüßung. In vielen Schulen gibt es eine kleine Zeremonie oder eine Versammlung, bei der die neuen Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Lehrkräfte zusammenkommen. Häufig gibt es Reden des Schulleiters oder der Lehrer, um alle willkommen zu heißen.
2. Klassenraum und Lehrer kennenlernen: Nach der offiziellen Begrüßung gehen die Kinder in der Regel in ihre neuen Klassenräume und lernen ihren Klassenlehrer oder ihre Klassenlehrerin kennen. Dies ist ein wichtiger Moment, da die Kinder erfahren, wo sie lernen und mit wem sie ihre Schulzeit verbringen werden.
3. Die erste Schulstunde: Oft gibt es eine erste, meist spielerische Unterrichtsstunde. Ziel ist es, den Kindern die Angst vor der neuen Umgebung zu nehmen und sie spielerisch an den Schulalltag heranzuführen.
4. Fotos und Feier: Der erste Schultag ist auch ein beliebter Anlass für Familienfotos. Viele Eltern fotografieren ihre Kinder in ihrer neuen Schulkleidung, oft mit der Schultüte in der Hand. Nach der offiziellen Einschulung feiern manche Familien diesen besonderen Tag mit einer kleinen Party oder einem Familienessen.
Kürzer, als die meisten denken. Der offizielle Teil in der Schule ist in der Regel nach zwei bis drei Stunden vorbei – Feierstunde, Klassenraum und Schnupperstunde zusammengerechnet.
Die Uhrzeit legt jede Schule selbst fest, meist liegt sie am Vormittag. Der genaue Termin steht im Schreiben der Schule, verlass dich nicht auf Angaben aus dem Netz. Und an vielen Grundschulen findet die Einschulung nicht am ersten Schultag statt, sondern ein paar Tage später – oft an einem Samstag.
Plane den Nachmittag trotzdem großzügig. Nach drei Stunden Aufregung sind die meisten Erstklässler durch.
Der wichtigste Brauch um den Schulbeginn gebührend zu würdigen, ist die gefüllte Schultüte, die schon während der Kindergartenzeit gebastelt wird. Im Osten der Bundesrepublik bereitet ein Zuckertütenfest auf den Schulanfang vor. Fotos Eures stolzen Schulkindes neben der Tafel, auf der das Datum und "Mein erster Schultag" stehen, erinnern Euch stets an diesen wichtigen Tag. Natürlich darf der Schulranzen mit Federmäppchen und Schreibblock am Einschulungstag nicht fehlen und wird sehr gerne von den Kindern präsentiert. Bis zu den Herbstferien wird Euer Schützling seine ersten Erfahrungen gesammelt haben und sich auf die wohlverdiente Auszeit freuen.
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Sprüche zur Einschulung
Tipps für eine schöne Einschulungsfeier
Was kommt in die Schultüte
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