


Vieles ist anders geworden, nachdem Euer Sohn oder Eure Tochter nach den Sommerferien den Kindergarten gegen die Schule getauscht hat. Nicht immer geschieht der Wechsel einfach und problemlos. Eine neue Umgebung, neue Bezugspersonen, neue Freundschaften und der strukturierte Schulalltag machen den Schulbeginn zu einer Herausforderung.

Damit Euer Kind jeden Tag leistungsfähig ist, sind Strukturen im Alltag sehr wichtig. Oberstes Gebot ist ein guter und ausreichender Schlaf für den Erstklässler. Grundschulkinder sollten generell zehn bis zwölf Stunden schlafen. Je nach Schulanfang ist die Zubettgehzeit zwischen 19 Uhr und 20 Uhr. Wird das Kind morgens problemlos munter und wach, hat es genügend erholsamen Schlaf bekommen. Achtet auf Schlafprobleme, diese deuten oft auf Sorgen hin.

Ganz wichtig für den Schulanfang ist, Euer Kind loszulassen und ihm die Möglichkeit zu geben, selbstständig zu werden. Nicht selten hängt an den Grundschultüren ein Schild, das die Eltern auffordert, ihr Kind alleine die Schule betreten zu lassen. Lobt die Erfolge und macht Eurem Kind klar, dass Misserfolge nicht nur zum Schulbeginn das Lernen begleiten. Verständnis und Ermutigung sind die beste Motivation und helfen über manche Hürde hinweg. Treten länger anhaltende Probleme auf, ist der Weg zur Klassenlehrerin oder zum Klassenlehrer der richtige Schritt.